Biografien
Stéphane Blanquet
*1973. Lebt und arbeitet mit seiner Gefährtin Olive in Archères (F) als Verleger, Zeichner, Filmer und freier Künstler. Den roten Faden durch die Arbeiten des körperlich schwer behinderten Blanquet bilden dessen Obsessionen: „Als Behinderter bin ich ja ein Freak. Deshalb interessiert mich alles, was von der Normalität abweicht, innen wie aussen.“ Blanquet im STRAPAZIN: Nr. 47, 64
www.blanquet.com

Blutch
*1967 in Strassburg. Lebt und arbeitet in Paris. Erste Kurzgeschichten publizierte Christian Hincker – so sein bürgerlicher Name – 1992 im Band „Waldo’s bar“ (Audie). Zeitgleich begann die Zusammenarbeit mit L’Association. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt „Le petit Christian“, Band 2 (L’Association, 2007). Blutch arbeitet auch als Illustrator u.a. für Libération und The New Yorker. Die letzten zwei Jahre arbeitete Blutch an seinem Beitrag für „Peur(s) du noir“.
Blutch im STRAPAZIN: Nr. 55, 62, 70, 83, 85

Charles Burns
*1955 in Washington. Lebt und arbeitet in Philadelphia (USA). Bekannt geworden ist er durch seine Publikationen in RAW in den 80er-Jahren. Von 1995 an arbeitete er 10 Jahre lang an seiner Reihe „Black Hole“, die auf Deutsch bei Reprodukt erschienen ist. Die letzten zwei Jahre arbeitete Burns an seinem Beitrag für „Peur(s) du noir“.
Burns im STRAPAZIN: Nr. 31, 40, 66

Marie Caillou
*1971 in Montbéliard. Lebt und arbeitet in Paris. Seit Ihrer Ausbildung an der Kunsthochschule in Strassbourg arbeitet sie als Illustratorin für Presse und Werbung. Ihre Arbeiten wurden auch in Japan bemerkt, wo sie heute einen hohen Bekanntheitsgrad geniesst. 2002 hat Caillou den Trickfilm „Mari ka et le loup“ für „Loulou et les autres loups“ realisiert. Marie Caillou zeichnet nur mit dem Computer. Die letzten zwei Jahre arbeitete Caillou an ihrem Beitrag für „Peur(s) du noir“.

Pierre di Sciullo
*1961. Lebt und arbeitet in der Nähe von Paris. Seit 1983 publiziert er „Qui? Résiste“, eine Reihe von Gebrauchsanweisungen für verschiedenste Dinge des Lebens. Mit der Zeit wendete sich der Autodidakt mehr und mehr der Grafik zu. Heute ist er auch als Lehrer in Strassbourg tätig. Die letzten zwei Jahre arbeitete di Sciullo an seinem Beitrag für „Peur(s) du noir“.
www.quiresiste.com

Christian Gasser
*1963. Lebt und arbeitet in Luzern, u.a. als freier Autor, Mitherausgeber des STRAPAZIN, Hörspiel- und Feature-Macher, Gastdozent und Vortragsreisender in Sachen Literatur.

Lorenzo Mattotti
*1954 in Italien. Lebt und arbeitet in Paris. Nach einem Architekturstudium wendete er sich den Comics zu und gilt heute als einer der bedeutendsten Autoren. Auf Deutsch sind seine Comics bei Schreiber & Leser erschienen. Seit 1988 Zusammenarbeit mit dem Szenaristen Jerry Kramsky. Die letzten zwei Jahre arbeitete Mattotti an seinem Beitrag für „Peur(s) du noir“.
Mattotti im STRAPAZIN: Nr. 21, 34, 38

Jerry Kramsky
*1953. Lebt in Italien und schreibt vornehmlich Kinderbücher. Für Mattottis Beitrag für „Peur(s) du noir“ hat er das Szenario mitverfasst.

Richard McGuire
*1957 in New Jersey (USA). Lebt in New York und Frankreich. Das Multitalent, früher auch Bassist bei der Band Liquid Liquid, ist Illustrator, Kinderbuch- und Comic-Autor, Designer und Trickfilmer. In McGuires Arbeiten ist Form gleichbedeutend mit Gehalt und Aussage. Die letzten zwei Jahre arbeitete McGuire an seinem Beitrag für „Peur(s) du noir“.
McGuire im STRAPAZIN: Nr. 59

Thomas Ott
*1966 in Zürich. Zurzeit arbeitet er an einem Buch mit dem Titel „The Number 733023-4153-6-96-8“, das im Frühjahr 2008 in der Edition Moderne erscheinen soll. Die 136 Seiten starke Geschichte handelt von einer geheimnisvollen Zahl, die das Leben derjenigen, die mit ihr in Kontakt kommen, wesentlich beeinflusst.
Ott im STRAPAZIN: Nr. 2, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 12, 15, 17, 19, 24, 28, 35, 42 ,45, 50, 59, 62

Michel Pirus
*1962 in Thionville (F). Debut als Comic-Autor in der Zeitschrift Métal Hurlant (1983). Seit 1989 und der Zusammenarbeit mit dem Zeichner Mezzo wendet er sich mehr und mehr dem Szenario zu. In „Peur(s) du noir“ hat er Richard McGuire beim Szenario unterstützt.

Romain Slocombe
*1953 in Paris. War Ende der 70er-Jahre bei der legendären Punkgrafikgruppe Bazooka und auch bei der Gründung von Métal Hurlant dabei. Seit 1977 reist er regelmässig nach Japan, dessen Kultur sein Werk wesentlich beeinflusst. Romain Slocombe hat beim Szenario von Marie Caillous Beitrag für „Peur(s) du noir“ mitgearbeitet.